Daniel W. Durkin "The Wedding":
Die Intimität handelt von den Beziehungen, die wir zu unseren Mitmenschen haben. Sie ist eigentlich das einzige,
was wirklich zählt. Nach unserem Tod sind die Gegenstände, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben,
und der soziale Status, den wir erreicht haben, bedeutungslos. Nur die Intimität ist von Bedeutung, die wir ein
Leben lang mit anderen geteilt haben – mit Liebhabern, Freunden, unserer Familie oder sogar mit Fremden, mit
denen wir einen Moment der Empathie teilten. Intimität handelt von der Verletzbarkeit und dem Verständnis der
Verletzbarkeit anderer. Obwohl der Begriff der Intimität eine körperliche Intimität miteinschließt, geht dieser darüber
hinaus und beinhaltet auch eine emotionale und spirituelle Verbundenheit. Es geht darum, einen Teil der Existenz
zu fühlen und nicht nur zu beobachten. Als Photograph denke ich, dass es sehr wichtig ist, eine gewisse Intimität
mit seinem Subjekt zu entwickeln. Die Intimität bezieht sich nicht nur auf Menschen und Haustiere, sondern auf
alles, was uns umgibt – vor allem unser Zuhause und das, was wir mit dem Wort ''zuhause'' in Verbindung bringen.
Es ist wichtig, das ''Göttliche'' in allem zu finden. Meine Auffassung des ''Göttlichen'' beschränkt sich nicht auf
seine religiöse Definition – das ''Göttliche'' ist meiner Meinung nach eine Kraft, die uns mit dem verbindet,
welches größer als wir ist und uns ermöglicht, die Schönheit der Existenz in den kleinen Dingen des Lebens
zu sehen.
Intimacy is about the connections we make with others. In fact, it is the only thing that really
matters.When we de it will not matter how many things we have accumulated or how high
a status we achieved.What will matter is the intimacy we had throughout our lives – lovers,
friends, family or even the moment of empathy we have with a stranger in distress.
Intimacy is about being vulnerable and understanding the vulnerability of others.
While intimacy includes physical intimacy, it goes beyond that to include an emotional and
spiritual connectedness a sense of communion. It is about feeling a part of
existence rather than merely observing. As a photographer, I believe it is important to develop a
sense of intimacy with your subject matter. Intimacy does not just apply to people or pets, but to
everything around us – particularly where we live and what we think of when we think of when we think of
“home.” It is about finding the “divine” in all things. By “divine” I don’t mean a religious definition –
the “divine” is what connects us to something larger than ourselves and enables us to see the beauty of all
existence through a tiny part.
Daniel W. Durkin: The Wedding